|
163 hämodialysierte Patienten zwischen 18 und 65 Jahren mit einer Eisenmangelanämie (Hb < 11g/dl) erhielten zwei- bis dreimal pro Woche 100-200 mg Eisen-Carboxymaltose als iv-Injektion, während maximal 6 Wochen. Primärer Endpunkt war die Anzahl unterwünschter Ereignisse, sekundärer Endpunkt war die Effektivität zur Korrektur der Anämie und des Eisenmangels.
92% der Patienten beendeten die Studie. Durchschnittlich wurden insgesamt 2133 mg Eisen verabreicht. Fast drei Viertel der Studienteilnehmer erhielten zusätzlich Erythropoese-stimulierende Agenzien (ESA). Über Nebenwirkungen berichteten 54.6% der Patienten. Ernsthafte Nebenwirkungen waren selten (7.4%). Zwei Patienten starben, wobei keiner der Todesfälle mit der Studienmedikation in Verbindung gebracht werden konnte. Die Therapieabbruchrate aufgrund von Nebenwirkungen betrug gerade mal 3.1%. Die Ansprechrate auf Eisen-Carboxymaltose betrug 61.7%, wobei das Hb von durchschnittlich 9.1 g/dl auf 10.3 g/dl anstieg.
Konklusion der Autoren: Eisencarboxymaltose ist ein effektives und gut verträgliches Medikament zur Anhebung des Hämoglobins bei Dialysepatienten mit einer Eisenmangelanämie. |