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200 Frauen in der 24. bis 32. Schwangerschaftswoche mit einem BMI < 18.5 und einem Hb von 7-9 g/dl nahmen an der Studie teil. Alle Frauen erhielten bis zur Geburt täglich 60 mg Eisen und 500 ug Folsäure. Die Studienmedikation bestand aus einem Mikronährstoffpräparat (29 Vitamine und Mineralien, während durchschnittlich 58 Tagen) oder Placebo (während durchschnittlich 52 Tagen). Primäre Endpunkte waren Geburtsgewicht und -länge, Armumfang, Anzahl Kinder mit niedrigem Geburtsgewicht (low birth weight) und frühe neonatale Morbidität.
Die Compliance betrug 87 respektive 85%. Geburtsgewicht, -länge und Armumfang waren in der Mikronährstoff-Gruppe höher als in der Placebogruppe. Die Anzahl Kinder mit niedrigem Geburtsgewicht konnte durch die zusätzliche Verabreichung von Vitaminen und Mineralien von 43.1 auf 16.2% hoch signifikant um ca. 70% gesenkt werden (p=0.006). Die neonatale Morbidität betrug 28 (Placebo) respektive 14.8% (relatives Risiko 0.42, p=0.04).
Konklusion der Autoren: Die zusätzliche Verabreichung von Mikronährstoffen zu Eisen und Folsäure in der Schwangerschaft resultiert bei untergewichtigen Frauen in einer Verminderung der Anzahl Kinder mit niedrigem Geburtsgewicht und einer Reduktion der neonatalen Morbidität.
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