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In insgesamt 14 Studien wurden 2'348 Patienten mit Eisencarboxymaltose behandelt, 832 erhielten orales Eisen, 762 Plazebo und 384 intravenöse Eisensucrose. Ergänzende Daten waren aus Kohortenstudien erhältlich. Der Einsatz von Eisencarboxymaltose in einer berechneten kumulativen Gesamtdosis von bis zu 1000 mg innerhalb einer Woche erfolgte bei Patienten mit Eisenmangel infolge von chronischen Nieren- oder Magen-Darmerkrankungen, bei Blutungsanämie bei gynäkologischen Patientinnen oder anderen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz. Am häufigsten wurde die intravenöse Eisentherapie mit oralen Eisenpräparaten verglichen. Die Beobachtungszeit lag zwischen einer und 24 Wochen. Intravenöse Eisencarboxymaltose erhöhte das Ferritin und die Transferinsättigung effektiver als orales Eisen: Median stieg der Hb-Wert um 4.8 g/l, das Ferritin um 163 ug/l und die Transferrin-Sättigung um 5.3%. Im Vergleich zu oralem Eisen führte Eisencarboxymaltose signifikant häufiger zu einem Hb-Anstieg (NNT=6.8) und signifikant mehr Patienten erreichten ihren Hb-Zielwert (NNT=5.9). Keine signifikanten Unterschiede wurden bezüglich schwerer Nebenwirkungen oder Todesfälle beobachtet; Magen-Darmbeschwerden wie Obstipation, Diarrhoe, Übelkeit und Erbrechen traten unter Eisencarboxymaltose seltener auf als unter oralem Eisen.
Konklusion der Autoren: Diese Metaanalyse aller bislang verfügbaren publizierten und unpublizierten Evidenzen untermauert die Empfehlung eine Eisenmangelanämie intravenös zu behandeln. |