|
459 Patienten mit einer Herzinsuffizienz NYHA II oder III, einer EF < 40% (bei NYHA II) respektive < 45% (bei NYHA III) und einem Eisenmangel (Ferritin < 100 μg/l oder Ferritin zwischen 100 und 299 μg/l in Kombination mit einer Transferrinsättigung < 20%) nahmen an der Studie teil. Falls bei diesen Patienten das Hb zwischen 95 und 135 g/l lag, wurden sie im Verhältnis 2:1 in eine von zwei Gruppen randomisiert: Gruppe 1 erhielt 200 mg intravenöses Eisen (Eisencarboxymaltose), Gruppe 2 Placebo. Primäre Studienendpunkte waren das Patient Global Assessment sowie die Ausprägung der Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse) nach 24 Wochen. Sekundäre Endpunkte waren der 6-Minuten-Gehtest und die Lebensqualität.
Über eine starke oder moderate Verbesserung im Patient Global Assessment berichteten 50% der Patienten in der Eisencarboxymaltosegruppe und 28% in der Placebogruppe (OR 2.51). Nach 24 Wochen betrug der Anteil Patienten mit einer Herzinsuffizienz NYHA I oder II nach Eiseninfusion 47%, im Vergleich zu 30% nach Placebo. Die Resultate waren bei anämischen und nicht anämischen Patienten die gleichen. Die Eiseninfusion resultierte in einer signifikanten Verbesserung des 6-Minuten-Gehtests und der Lebensqualität. Todesraten, Nebenwirkungen und schwere Nebenwirkungen waren in beiden Gruppen gleich häufig.
Konklusion der Autoren: Die Behandlung mit intravenöser Eisencarboxamaltose führt bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz und Eisenmangel (mit oder ohne Anämie) zu einer signifikanten Verbesserung der Symptome, der Leistungskapazität und der Lebensqualität. |