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In einer ersten Analyse untersuchten die Autoren 22 auf Meereshöhe wohnende Personen während eines einwöchigen Aufenthalts auf 4340 m. In der zweiten Analyse evaluierten Sie 11 Personen, welche in grosser Höhe wohnten und an einer chronischen Höhenkrankheit litten. Die 22 Personen aus der ersten Untersuchung erhielten am dritten Tag der Hypoxie auf grosser Höhe randomisiert entweder 200 mg Eisenhydroxidsucrose oder Placebo. Den 11 Männern mit chronischer Höhenkrankheit wurde etappenweise isovolämisch 2 Liter Blut entnommen. 2 Wochen später erhielten diese entweder 400 mg Eisenhydroxidsucrose oder Placebo. Primärer Endpunkt war der Einfluss des Eisenentzugs respektive der Eisensubstitution auf den pulmonalarteriellen Druck PASP (Dopplerechokardiographie).
Bei den 22 auf Meereshöhe wohnenden Personen war der durch die Hypoxie ausgelöste Druckanstieg in den Lungenartieren durch die Eisentherapie wieder um 40% regredient. Dies entsprach einer Reduktion des PASP von um 6 mmHg von 37 mmHg auf 31 mmHg (p=0.01). Die Eisendepletion bei den Männern mit chronischer Höhenkrankheit resultierte in einem Anstieg des PASP um 9 mmHg von 37 mmHg auf 46 mmHg (p=0.003). Die Eisentherapie danach hatte keinen akuten Einfluss auf den PASP.
Konklusion der Autoren: Eine hypoxische pulmonale Hypertonie scheint durch eine Eisensubstitution verbessert und durch eine Eisendepletion verschlechtert werden zu können. |