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In die randomisierte Doppelblindstudie wurden 144 Frauen eingeschlossen (18 bis 55 Jahre alt), welche über eine unklare Müdigkeit klagten. Patientinnen mit einer Anämie (Hb < 117 g/L), dem Vorliegen einer offensichtlichen physischen/psychischen Ursache für die Müdigkeit oder einem chronic fatigue syndrome wurden nicht in die Studie eingeschlossen. Während 4 Wochen wurde entweder 80 mg Eisensulfat / Tag oder ein Placebo verabreicht. Der klinische Endpunkt war das Ausmass der Müdigkeit, gemessen an Hand einer visuellen Analogskala.
51% von 136 Frauen hatten initial ein Ferritin von < 20 ug/L. In der Eisensubstitutionsgruppe konnte das Ausmass der Müdigkeit signifikant stärker reduziert werden als in der Placebogruppe (-1.82/6.37, -29% versus -0.85/6.46, -13%; p=0.004). In der Subgruppenanalyse wurde demonstriert, dass nur Frauen mit einem initialen Ferritin < 50 ug/L von der Eisensubstitution profitierten.
Konklusion der Autoren: Frauen mit unerklärbarer Müdigkeit, bei welchen keine Anämie festgestellt werden konnte und ein Ferritin < 50 ug/L vorgelegen hatte, profitierten von einer Eisensubstitution.
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