|
Bei 70 Patienten mit einer IPAH haben die Studienautoren den Eisenstatus bestimmt und die erfassten Werte mit klinischen Parametern wie dem 6-Minuten-Gehtest sowie mit während einer Rechtsherzkatheteruntersuchung hämodynamisch gemessenen Parametern verglichen. Bei einigen Patienten wurde ausserdem die Aufnahme des oralen Eisens aus dem Darm evaluiert. Endpunkt war die Eisenmangelprävalenz sowie das Ansprechen des Eisenmangels auf orales Eisen.
Die Prävalenz des Eisenmangels bei IPAH betrug 43% (30 von 70 Patienten). Im Gehtest schnitten die Patienten mit einem Eisenmangel signifikant schlechter ab als diejenigen ohne Eisenmangel (390 vs 460 m, p<0.05), unabhängig davon, ob eine Anämie bestand. Von 18 Patienten war bei 8 nur eine geringe Zunahme der Eisenspeicher nach Verabreichung von oralem Eisen nachweisbar.
Konklusion der Autoren: Eisenmangel kommt bei IPAH häufig vor und geht mit einer verminderten Leistungskapazität einher. Die Eisenabsorption scheint bei diesen Patienten oft eingeschränkt zu sein. |