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Gut die Hälfte aller Patienten mit Herzinsuffizienz haben einen Eisenmangel – auch ohne Vorliegen einer Anämie. Er verstärkt eine Herzinsuffizienz und stellt einen ungünstigen Prognosefaktor dar. Deshalb sollte der Eisenstatus gemäss ESC-Guidelines bei Herzinsuffizienten routinemässig bestimmt werden.

Eisen spielt nicht nur eine Rolle beim Sauerstofftransport, sondern ist auch für wichtige Funktionen auf zellulärer Ebene und damit das einwandfreie Funktionieren der Herzmuskulatur von Bedeutung. Ein Eisenmangel verstärkt eine Herzinsuffizienz – auch ohne gleichzeitige Anämie –  und hat eine Verminderung der kardialen Belastbarkeit und damit der Lebensqualität sowie häufigere herzinsuffizienzbedingte Hospitalisationen und Todesfälle zur Folge.

Wie die FAIR-HF-Studie bereits zeigte, bewirkt die intravenöse Gabe von Eisencarboxymaltose bei chronischer Herzinsuffizienz mit und ohne Anämie eine Verbesserung der NYHA-Klasse und eine deutliche Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Lebensqualität. Die am ESC-Kongress 2014 in Barcelona vorgestellte CONFIRM-HF-Studie bestätigte diese Wirkungen und zeigte zudem, dass durch die intravenöse Eisensubstitution auch die Anzahl herzinsuffizienzbedingter Hospitalisationen reduziert werden kann und die Gehstrecke signifikant zunimmt. Ausserdem belegte sie die gute Verträglichkeit und Sicherheit einer Langzeitbehandlung mit Eisencarboxymaltose.

Eisenmangel ist auch ohne Vorliegen einer Anämie ein wichtiger Risikofaktor bei chronischer Herzinsuffizienz und kann mit einfachen Mitteln behoben werden. Deshalb sollte gemäss ESC-Empfehlungen bei Patienten mit Herzinsuffizienz der Eisenstatus immer mitbestimmt werden, und zwar unabhängig vom Hämoglobinstatus.


- Cardioletter 1/7/15 Vifor Pharma
21.07.2015
  • iron-paatientenseite
    check-dein-eisen.ch
  • 10th IRON ACADEMY
    Zürich, 1. Juni 2017
  • Eiseninjektionen bei Herzinsuffizienz
    Empfehlungen der ESC
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